"Wer würde sich nicht in mich vergucken : dreifarbig, verwuschelt und einfach supersüss ? Da wundert es nicht, dass ich blitzschnell ein liebevolles Zuhause gefunden habe."
"Eigentlich dachte ich, ich hätte mein Zuhause gefunden, doch dann erlaubte der Eigentümer plötzlich keine Haustiere mehr. So landete ich im Tierheim – und das hat mich ganz schön durcheinandergebracht. Der Anfang war für mich ziemlich überwältigend, deshalb habe ich mich zuerst hinter Fauchen und Vorsicht versteckt. Das brauche ich manchmal noch, wenn mir etwas zu schnell geht. Inzwischen kenne ich den Alltag hier und bin deutlich entspannter. Wer mich ruhig anspricht und mir meinen Raum lässt, merkt schnell : Hinter der vorsichtigen Fassade steckt eine freundliche, sanfte Katze. Ich beobachte gern, taue Schritt für Schritt auf und zeige dann meine liebe Art. Ich mag es, draußen unterwegs zu sein, aber auch drinnen kann ich es mir gemütlich machen. Beides ist für mich in Ordnung, solange ich mich nicht bedrängt fühle."
"Mit noch nicht einmal vier Monaten wurde ich von einem Auto angefahren und musste mehrere Tage in der Tierklinik behandelt werden. Zum Glück erholte ich mich schnell und eroberte im Tierheim mit meinem Charme im Handumdrehen alle Herzen. Mein zukünftiges Zuhause habe ich mir übrigens schon ausgesucht."
"Gefunden wurden meine Schwester Ophelia und ich in einem abgelegenen Waldstück, abgemagert und schwach. Was mir alles passiert ist, möchte ich lieber für mich behalten, aber eines ist sicher : Ich war in keinem guten Zustand. Dank liebevoller Pflege, viel Geduld und der richtigen medizinischen Behandlung habe ich mich großartig erholt. Meine Wunden sind verheilt, mein Fell bekommt wieder seinen schönen Glanz zurück. Seit ich auf anderes Futter umgestiegen bin, ist mein Juckreiz wie weggeblasen – was für ein Segen ! Endlich darf der Trichter im Schrank bleiben. Jetzt kann ich wieder ganz ich selbst sein: ein fröhlicher, neugieriger kleiner Kerl, der genauso gern spielt wie schmust. Meine Wunschzukunft ? Ein liebevolles Zuhause mit späterem Freigang in ruhiger Lage, am liebsten gemeinsam mit meiner Schwester Ophelia, denn wir hängen sehr aneinander."
"Wie es dazu kam, dass ich mutterseelenallein war, ist nicht gewusst. In meiner Not habe ich Zuflucht in einem Café gesucht, wo jemand mich flugs ins Tierheim gebracht hat. Seitdem hat Catia mich unter ihre Fittiche genommen. Ich bin noch sehr jung, dementsprechend aktiv und würde mich in meinem zukünftigen Zuhause über einen netten Spielkameraden freuen, denn stundenlang allein sein mag ich nicht. Die kleine Schwellung an meinem Bauch ist ein Nabelbruch, der wahrscheinlich seit meiner Geburt vorhanden ist. Stören tut er mich nicht. Laut Vet wird das Problemchen zeitgleich mit der Kastration gelöst."