"Ich bin ein echter Freigänger und gerne draußen unterwegs, genieße es aber genauso, drinnen gemütlich zu entspannen. Ich wurde nicht abgegeben, weil ich „schwierig“ bin, sondern weil mich meine frühere Nachbarschaft sehr belastet hat. Andere Katzen haben mich ständig bedrängt, und der Stress wurde für mich irgendwann zu groß. Dadurch war ich im Haus zeitweise nicht mehr sauber – ich wusste einfach nicht mehr, wohin mit meiner Anspannung. Zusätzlich habe ich einen Hang zur Bildung von Harnsteinen. Mit wenig Stress, genügend Rückzugsmöglichkeiten und einer angepassten Ernährung lässt sich das aber gut im Griff behalten. Im Tierheim kümmert man sich sehr gut um mich, und ich fühle mich hier schon deutlich ausgeglichener. Ich wünsche mir ein Zuhause mit sicheren Freigangmöglichkeiten, einem ruhigen Umfeld und möglichst wenigen anderen Katzen. Menschen, die meine Vorgeschichte verstehen und mir Stabilität geben, wären genau richtig für mich. Sobald ich mich sicher fühle, mutiere ich zur Kuschelkatze. Mein langes Fell bringt regelmäßige Fellpflege mit sich – bei vertrauten Menschen ein Service, den ich sehr zu schätzen weiß."
"Meine Besitzerin kann sich leider nicht mehr um mich kümmern und weil sie mich seinerzeit hier adoptiert hatte, hat sie mich zurückgebracht (das steht auch so im Adoptionsvertrag!). Da ich mittlerweile Kumpel Simba zu Seite bekam, ist auch er nun hier. Auch im Tierheim kommen wir gut miteinander klar und möchten auch in Zukunft gerne zusammenbleiben, Hunde mögen wir nicht! Eines müsst Ihr wissen: ich bin taub!! Ich schlafe viel tiefer als Ihr es von anderen Miezen gewöhnt seid - erschreckt mich also nicht, indem ihr mich unsanft durch Berührung weckt! Ich 'höre' Euch durch die Schwingungen, wenn Ihr Euch nähert. Ansonsten bin ich eine völlig normale Katze, die aber nicht nach draußen darf und auch nicht möchte."
"Milky und ich haben uns gut verstanden, obwohl ich -im Gegensatz zu ihm- auch gerne mal ein bisschen frische Luft um die Nase habe. Unsere Besitzerin musste zu ihrer pflegebedürften Mutter ziehen und so haben sie unsere Wege getrennt, dann dahin mitnehmen kann sie uns nicht. Ich bin etwas zurückhaltend, mit mir müsst Ihr ein bisschen Geduld haben. Auch im Tierheim kommen wir gut miteinander klar und möchten auch in Zukunft gerne zusammenbleiben. Eines haben wir jedenfalls gemeinsam; wir mögen keine Hunde!"
"Erst wurde ich eine Zeitlang bei einem Restaurant im Nirgendwo gefüttert und dann hat mich ein Auto erfasst..... zum Glück hat mich ein tierlieber Mensch zum Veterinär gebracht: gebrochen war nichts, aber ich hatte einen Schock und war komatös. Dort wurde ich wieder aufgepäppelt, sowie kastriert und gechippt. Und nun suche ich von hier ein liebes Zuhause, wo ich auch wieder Freilauf habe. Hunde scheinen mir egal zu sein. Anfänglich bin ich ein wenig schreckhaft, aber ganz schnell taue ich auf."